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Programme

Wo leid’n eischendlisch Rhoihesse?

In seinem rein mundartlichen Soloprogramm beschreibt Gallé mit viel Poesie, Humor und Sprachwitz seine Heimat und ihre Menschen. Er singt vom weiten, offenen Himmel, den Hügeln und dem sich Durchlavieren zwischen Kulturen, er singt den Summerzeit-Blues, eine Hommage an Jacques Brel und eine Bearbeitung des Klezmerhits „Bei mir bist du scheen“. Er erzählt vom Gefühl der Größe und der Ohnmacht im Nachbarschaftsvergleich der Regionen, entwirft in einem türkisch-rheinhessischen Lautgedicht eine Mundartsprache der Zukunft und philosophiert über den tieferen Sinn rheinhessischer „Sprisch unn Widdersprisch“: „Mer muss gugge, wo mer bleibt! Es kennd also evenduell soi, dass mer gar ned do is?“  Und er schließt mit dem Bekenntnis: „Isch hunn die Hiwwel so gern!“

rhein.hessen.blues

Der 2008 erschienene Band mit 75 poetischen Texten in Schriftsprache erzählt Gallés persönliche Heimatgeschichte, die den historisch-geografischen Bogen von den magischen Steppen des Ostens bis zu den Lichtphantasien der Hauptstadt des Westens an der Seine spannt . In die Lesung eingebettet sind Bluesbearbeitungen, melancholische Chansons in Mundart und Mundartbearbeitungen amerikanischer Folk-Klassiker. Alles wird umgarnt von biografischen Erzählungen, die immer wieder in die Zeitgeschichte Rheinhessens seit 1970 eintauchen.

Iwwer de Zaun

Volker Gallé, Liedermacher und Autor, reist seit gut dreissig Jahren in Sachen „Rheinhessen“. „Die Mischung macht’s“, lautet seine Perspektive, wenn er sich Kultur und Geschichte seiner Heimat anschaut. Blues, Worksongs und Chansons mit rheinhessischen Texten, Sprachspielereien und Dadaismen, die schriftsprachliche Literatur der Querköpfe von Magister Laukhard bis Georg K.Glaser, Lieder und Texte der demokratischen Revolutionen von 1789 bis 1849, Aus- und Einwanderergeschichten – das und viele andere Grenzüberschreitungen sind Räume, die er mit Rezitationen und Liedern zur Gitarre öffnet.

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